Erfahrungsbericht von Michael Funk über seine Nepalreise

Ich habe sehr viele schöne Erlebnisse in Nepal gehabt. Schon bevor ich nach Nepal gereist bin, habe ich über WhatsApp Ganesh kennengelernt. Wir haben sehr viel miteinander geschrieben und telefoniert, weshalb ich mich sehr darauf gefreut habe, ihn endlich persönlich kennenzulernen.

Ich bin gemeinsam mit meinen Eltern nach Nepal geflogen. Sie haben mich dort ungefähr eineinhalb Wochen begleitet und selber dort Urlaub gemacht. In Nepal trafen wir dann Ganesh, der uns sehr freundlich empfing und uns interessante Orte in Kathmandu zeigte. Außerdem stellte er uns seine Geschwister vor.

Wir verbrachten zunächst drei Tage in Kathmandu und wollten danach noch mehr vom Land sehen. Ganeshs Bruder Ayub, der 19 Jahre alt ist, und seine Schwester Pratikshya begleiteten uns dabei und zeigten uns ihr Heimatland. In der folgenden Woche reisten wir gemeinsam durch Nepal, sahen viele beeindruckende Orte und freundeten uns immer mehr miteinander an.

Als meine Eltern zurück nach Deutschland fliegen mussten, begann mein Praktikum erst etwa zehn Tage später. Die Familie von Ganesh war so freundlich und herzlich, mich einzuladen, diese Zeit bei ihnen zu verbringen. Dadurch konnte ich auch seine Eltern und seine Großmutter kennenlernen. Alle waren unglaublich liebevolle und gastfreundliche Menschen, die ich hier in Deutschland sehr vermisse.

Die Zeit bei ihnen war wirklich einzigartig. Ich habe es sehr genossen, bei der Familie zu leben, und mir hat es an nichts gefehlt. In dieser Zeit habe ich viele schöne Städte z.B. Bakdipur, Bandipur und Pokhara in Nepal gesehen und bin außerdem sehr viel wandern gegangen. Besonders die Natur und die Landschaften Nepals haben mich sehr beeindruckt.

Zu meinem Praktikum

Während meines Praktikums habe ich den Kindern der Klassen 4, 7 und 8 Englisch und Biologie beigebracht. Die Schule gab mir dabei sehr viel Freiheit. Ich durfte selbst entscheiden, welche Fächer und Themen ich unterrichten wollte. Das hat mir die Möglichkeit gegeben, den Unterricht kreativ und nach meinen eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Die Lehrerinnen und Lehrer an der Schule waren sehr hilfsbereit und freundlich. Mir wurde gesagt, dass ich jederzeit gehen könne, wenn ich mich überfordert fühlen würde. Dennoch wollte ich so lange bleiben wie möglich, weil mir die Arbeit mit den Kindern und die Gespräche mit den Lehrern wirklich sehr viel Spaß gemacht haben.

Ich möchte jedem Schüler empfehlen, ein solches Praktikum zu machen, wenn er Interesse daran hat. Man lernt viele nette und hilfsbereite Menschen kennen, entdeckt neue Kulturen und beeindruckende Natur und sammelt Erfahrungen, die man niemals vergessen wird. Außerdem macht es sehr viel Spaß, mit den Kindern zu arbeiten und ihnen etwas beizubringen.

Herr Janak, der Schulleiter der Old Capital Secondary School sagte zu mir, dass die Schülerinnen und Schüler wie mich gerne aufnehmen, weil er der Meinung ist, dass Menschen immer voneinander lernen können. Dieser Gedanke hat mich sehr beeindruckt.

Abschließend möchte ich mich besonders bei Ursula Ochs für ihre Hilfe und ihre Kontakte bedanken. Ebenso danke ich meiner Lehrerin Rike Müller, die mich unterstützt, motiviert und überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, dieses Praktikum zu machen. Außerdem danke ich Simon und seiner Familie dafür, dass sie mir eine so schöne Zeit ermöglicht haben und ich bei ihnen leben durfte. Ein weiterer großer Dank gilt Herrn Janak, der mir erlaubt hat, an der Schule zu unterrichten und diese Erfahrung zu machen.

Michael Funk

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