Diyas Erfolgsgeschichte

Diyas Erfolgsgeschichte

Für die meisten von uns ist es selbstverständlich: Ein Kind geht in die Schule, konzentriert sich auf den Unterricht und beginnt anschließend eine Ausbildung oder ein Studium, für das es sich zuvor entschieden hat. Eine große Freude oder das Gefühl ein „Privileg“ zu haben, zur Schule gehen zu dürfen, wird dabei oft kaum noch wahrgenommen. Gleichzeitig gibt es Länder, in denen Kinder alles dafür geben würden, genau diese Möglichkeiten zu haben – in die Schule gehen und studieren zu können.

Diya ist so ein Kind. Sie ist 18 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie und zwei Geschwistern in Amppipal, einem kleinen Dorf in Nepal. Diyas Eltern sind Bauern, allerdings mit sehr geringem Grundbesitz, der nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt der Familie dauerhaft zu sichern.

Armut in Nepal bedeutet etwas anderes als Armut in Deutschland: Sie bedeutet nicht genug zu essen zu haben und kaum Zugang zu Bildung, obwohl genau Bildung der einzige Weg in eine bessere Zukunft ist. Dadurch wird Armut oft zu einem Teufelskreis, aus dem es extrem schwer ist, aus eigener Kraft herauszukommen.

Trotz begrenzter finanzieller Mittel sind Diya und ihre Familie bildungsorientiert. Deshalb bedeutet die Unterstützung, die Diya seit der ersten Klasse durch Direkthilfe Nepal erhält, sehr viel für sie – was sich in ihrem Fleiß, ihrem Verantwortungsbewusstsein und ihrem Ehrgeiz zeigt.

Diya besuchte ab der ersten Klasse die Janata English School in Amppipal. 2019 wechselte sie in die weiterführende Schule (Klasse 7), die Old Capital Secondary School in Gorkha. Aktuell befindet sie sich in der 12. und letzten Klasse, die sie dieses Jahr im März abschließen wird. Sie ist sehr engagiert und erzielt zuverlässig gute bis sehr gute Leistungen, sodass ihr bevorstehender Abschluss im Bereich Hotelmanagement voraussichtlich erfolgreich sein wird.

Seit 13 Jahren wird sie nun von Direkthilfe Nepal unterstützt und regelmäßig besucht. Dabei fällt immer wieder ihr sehr offener, freundlicher und zugewandter Charakter auf, der sie in ihrem Umfeld zu einer beliebten und verantwortungsbewussten Schülerin macht. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sie sich trotz vergangener Herausforderungen und Hürden entwickelt hat.

Auch Diyas Eltern sind sehr herzliche Menschen. Zwischen ihnen und Ursula Ochs besteht ein vertrauensvoller und respektvoller Kontakt, der durch Einladungen und Begegnungen in Amppipal bei ihnen zu Hause gewachsen ist.

Diyas Entwicklung, sowohl schulisch als auch persönlich, ist beeindruckend und zeigt, dass Unterstützung Leben verändern kann. Sie macht deutlich, dass Träume verwirklicht werden können, wenn Kindern Bildung ermöglicht wird und sie dadurch einen nachhaltigen Weg aus der Armut erhalten.

Leonie Becker, Vereinsmitglied, im Januar 2026

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