Unsere Projekte


∗ Schulprojekt in Amppipal und Gorkha
∗ Montessori Kindergarten und Schule
∗ Altenheim Pasupathi Welfare Center
∗ Krankenhaus in Amppipal    

Schulprojekt Janata English School,  Amppipal und weiterführende         Old Capital Secondary Higher School, Gorkha


In der Janata English School (JES) in Amppipal finanziert Direkthilfe Nepal e.V. seit April 2011 mittlerweile 25 Kindern aus ärmsten Verhältnissen eine Schulausbildung. Direkthilfe Nepal e.V. kommt für die Schulgebühren, Lehrmaterial, Kleidung, Schuluniform, Verpflegung und ärztliche Behandlungen der Kinder auf. Die monatlichen Kosten belaufen sich durchschnittlich auf 25,00 € pro Kind.

Amppipal liegt in einer abgelegenen, touristisch nicht erschlossenen Gebirgsregion im Distrikt Gorkha, ca.120 km westlich von Kathmandu. In dieser Schule haben die Kinder die Möglichkeit, Englisch zu lernen, und sie erhalten dort eine bessere Ausbildung als in der Dorfschule. Die Kinder in dem Schulprojekt kommen alle aus ärmsten Verhältnissen und sind zum Teil unterernährt. Folglich sind die Familien auch nicht in der Lage, für das Schulgeld aufzukommen. Der Schulbesuch ist in Nepal kostenpflichtig und wird nicht staatlich unterstützt.

Beispielsweise kommen die Kinder aus Großfamilien, die oft von der Mutter allein versorgt werden müssen. Die Väter sind zum Teil aus gesundheitlichen Gründen arbeitslos oder im Bürgerkrieg gefallen und fallen daher als versorgende Elternteile aus. Leider ist es zuweilen auch der Fall, dass Familien ohne Mutter auskommen müssen. Alle Kinder in unserem Projekt sind auf unsere Unterstützung angewiesen, um die Schule zu besuchen und so eine Chance auf Bildung zu bekommen. Wir überzeugen uns regelmäßig von der Bedürftigkeit der Familien, indem wir mindestens einmal jährlich persönlich deren Familien besuchen, um uns so ein Bild von deren familiärer und wirtschaftlicher Situation zu machen.

In der Schule fehlte es an allem. Die Räume waren alle in einem desolaten Zustand, die Wände nur teilweise verputzt und nicht gestrichen. In der Vorschule waren weder Unterrichtsmaterial noch Spielzeug vorhanden. Von den Spendengeldern wurden bisher Lehrmaterial und Spielsachen für die Vorschule angeschafft. Dank der großzügigen Unterstützung von Frau Dr. Christiane Schick, dem Montessori Zentrum Hofheim/Ts. und  eines weiteren Sponsoren können wir dreimal wöchentlich ein kleines Schulessen in Form von gekochten Eiern und Obst an alle Schülerinnen und Schüler der JES ausgeben. Zudem bessern wir die Gehälter der Lehrer auf, da diese weit unter dem Gehalt eines Lehrers an einer staatlichen Schule liegen. Die Gehälter der zwei Lehrer mit Hochschulabschluss, die für die Unterrichtung der sechsten und siebten Klasse eingestellt wurden, werden von uns in voller Höhe übernommen. Vor dem Erdbeben im April 2015 konnten mit unserer Hilfe alle zehn Klassenräume renoviert werden. Bei dem Erdbeben, dessen Epizentrum im Distrikt Gorkha lag, wurde die Schule stark beschädigt bzw. zerstört. Seit Juni 2015 findet wieder geregelter Unterricht statt. Fünf Schulklassen werden in einem von uns finanzierten, provisorischen Schulgebäude aus Wellblech und vier Klassen in den bestehenden, teilweise durch das Erdbeben stark beschädigten Steingebäuden unterrichtet. Die Nursery Group (die Dreijährigen) ist im November 2016 in das von uns unter Aufsicht des Senior Experten, dem Architekten Rüdiger Merz, erdbebensicher sanierte Schulgebäude eingezogen. Es ist für uns alle sehr bedauerlich, dass unsere Wiederaufbaubemühungen vor allem an den komplizierten Eigentumsverhält-nissen gescheitert sind und die Kinder und Lehrer auch in Zukunft diese für unsere Verhältnisse unzumutbaren Umstände hinnehmen müssen.

Mit Hilfe des Montessori Zentrums Hofheim e.V., der die JES zur Partnerschule erklärt hat, versuchen wir, in der Vorschule nach und nach Elemente der Montessoripädagogik zu etablieren.

Unser Ziel ist es, allen von uns unterstützen Kindern einen Schulabschluss nach der 12. Klasse zu ermöglichen (das sogenannte School Leaving Certificate = SLC). 

Auf der Suche nach einer weiterführenden Schule, die unseren Schülerinnen und Schülern einen qualifizierten Abschluss ermöglichen soll, sind wir auf die Old Capital Secondary School in Gorkha (OCS) aufmerksam geworden.

Die Kinder werden von uns dort ab der achten Klasse unterstützt, da in der JES bisher nur Unterricht bis zur siebten Klasse möglich ist

 Der Direktor der OSC beschreibt seine Schule wie folgt:

Die weiterführende Schule Old Capital Secondary School, die nicht nur in der Region sondern auch in ganz Nepal einen guten Ruf besitzt, liegt im Zentrum Gorkhas, Pokharitok. Sie wurde 1995 von engagierten Bildungsaktivisten als Zweig des Old Capital Educational Institute in einer naturnahen und friedlichen Umgebung, die perfekten Raum zum Lehren und Lernen bietet, gegründet. Damit bietet die OCS denjenigen ein Bildungsangebot, die durch einen anspruchsvollen Bildungsweg im Inland sowie außerhalb Nepals etwas erreichen wollen. Die OCS kombiniert ein überdurchschnittliches Bildungsangebot, das von engagierten und qualifizierten Lehrkräften getragen wird, mit dem schülerzentrierten Motto "Love and Care", das sich der Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler annimmt.

Die Schul- und Internatsgebühren betragen zurzeit an der weiterführenden Old Capital Secondary School  ca. 1200 bis 1300 € jährlich pro Kind.

Zurzeit gehen mit unserer Unterstützung sechs ehemalige Schülerinnen und Schüler der JES auf die weiterführende Old Capital School. 

Projektleiter

Der Schulleiter der JES, Herr Hira Kaji Thapa, ist seit Dezember 2016 unser Projektleiter an der JES. Stellvertretender Projektleiter ist Herr Damodar Devkota, der Schulleiter der Janata Secondary Higher School in Amppipal.

Projektleiter an der OCS ist der dortige Schulleiter Herr Janak K.C.

Weitere, ausführliche Informationen über die Janata English School erhalten Sie in folgenden Berichten, die Sie hier downloaden können:

Bericht Janata English School von Nov. 2013 DOWNLOAD
Bericht Janata English School von Nov. 2014 DOWNLOAD
Erfahrungsbericht von Nadja Staiger-Schmeiler von Nov. 2014 DOWNLOAD
Erfahrungsbericht von Katharina Ochs von März 2015 DOWNLOAD
Erfahrungsbericht von Rolf Schuhmann von Nov. 2015 DOWNLOAD
Erfahrungsbericht von Ursula Ochs von März 2016 DOWNLOAD
Erfahrungsbericht von Ulrike Molter-Nawrath von Febr. 2016 DOWNLOAD
Reisebericht von Ursula Ochs Nov. 2016 DOWNLOAD
Bericht Schulprojekt von Ursula Ochs Jan. 2017 DOWNLOAD


Foto der Kinder auf der JES Juli 2016


Montessori Kindergarten und Schule Leading Stars School Boudhanath

Direkthilfe Nepal e.V. unterstützt auch in der Montessorischule Leading Stars School Boudhanath Kinder aus ärmsten Verhältnissen, die sonst keine Chance auf eine schulische Bildung hätten. Die Patenschaften ermöglichen ihnen ein Leben ohne Hunger und eine zukunftsichernde Bildung. Die Montessoripädagogik  fördert eine liberale Weltanschauung und dient der ganzheitlichen Entwicklung der Kinder. In dieser Schule wird eine qualitativ hochwertige Früherziehung praktiziert und die Kinder werden sehr liebevoll umsorgt.

30,00 € monatlich für eine Patenschaft beinhalten Schulgebühren und drei Mahlzeiten.

Die Leading Stars School Boudhanat wird von deutschen Verein Himalayan Care Foundation e.V. (HCF) in Leun bei Wetzlar gesponsert. Projektleiter vor Ort sind Herr Dawa Sherpa und Herr Sonam Sherpa. Beide arbeiten für den nepalischen Partnerverein der HCF.

 
Altenheim Pashupati Welfare Center in Kathmandu

Das Altenheim befindet sich in einem alten Hindutempel in Pashupatinath, einem der heiligsten Orte Nepals. Hier wohnen ca. 230 alte Menschen, überwiegend Frauen, die keine familiäre Hilfe und im Heim nur unzureichende staatliche Unterstützung erhalten. Die Menschen leben hier unter extrem ärmlichen Verhältnissen. Die täglichen Kosten für Verpflegung und Unterkunft liegen unter einem Euro pro Person. Unsere Spenden werden in Form von Lebensmitteln und Sachspenden, wie beispielsweise Wollschals, Bettdecken usw. weitergegeben.

Seit 2010 liefern wir persönlich jährlich mindestens einmal Spenden in Höhe von jeweils ca. 1000 bis 2000 € an das Heim. Die Freude und Dankbarkeit der alten Menschen sind jedes Mal sehr groß.


Erfahrungsbericht von Nadja Staiger-Schmeiler vom 14.02.2015 DOWNLOAD

Krankenhaus in Amppipal

Direkthilfe Nepal e.V. übernimmt die Kosten der medizinischen Behandlung mittelloser Kranker im Krankenhaus in Amppipal. Das Krankenhaus wird von nepalmed e.V. gesponsert und wurde neun Jahre von dem deutschen Chirurgen Herrn Dr. Starke geleitet, der im März 2012 in den Ruhestand gegangen ist. Amppipal liegt in einer abgelegenen, touristisch nicht erschlossenen Gebirgsregion im Gorkha-Dirstrikt westlich von Katmandu. Unsere Spenden werden im Krankenhaus in einem Fonds verwaltet. Drei Personen entscheiden über die Vergabe des Geldes. Somit ist eine gerechte und transparente Mittelverwendung gewährleistet, die uns auch nachgewiesen wird.
In Nepal haben nur 10 % der Bevölkerung Zugang zu medizinischer Versorgung. Es gibt keine Krankenkassen und nur unzureichende staatliche Hilfe für Kranke. Die Krankenhäuser werden meist von westlichen Hilfsorganisationen gesponsert. Nur mit dieser Unterstützung können Kranke behandelt werden.

Projektleiter ist der Leiter des Krankenhauses in Amppipal, Herr Baburam Giri.