Reisebericht Nepal vom November 2016














namastE!

Dieser Gruß der Hindus ist in Nepal zur Begrüßung und zum Abschied üblich und bedeutet sinngemäß: „Du und ich wir sind eins; ich grüße das Göttliche in Dir.“

Wir möchten Sie hiermit herzlich begrüßen und einladen, etwas über unseren Verein Direkthilfe Nepal e.V. zu erfahren.

Ziel des gemeinnützigen und mildtätigen Vereins Direkthilfe Nepal e.V. ist es, bedürftigen Menschen in Nepal, einem der ärmsten Länder der Erde, zu helfen.

Nepal befand sich von 1996 bis 2006 im Bürgerkrieg, der von den Maoisten gegen die Monarchie geführt wurde. Das Land ist auch in den letzten Jahren durch häufige Regierungswechsel und Generalstreiks nicht zur Ruhe gekommen und bedarf daher nachhaltiger Unterstützung, wovon wir, das sind Thomas und Ursula Ochs, uns auf jährlichen Reisen überzeugt haben.

Kinderarbeit ist leider auch heutzutage in Nepal keine Ausnahme. Oft müssen kleine Kinder den ganzen Tag für den Straßenbau Steine in Form klopfen oder in Ziegeleien arbeiten, um das Überleben der Familie zu sichern.

Direkthilfe Nepal e.V. finanziert Kindern aus ärmsten Verhältnissen eine zukunftsichernde Schulausbildung. Unser Hauptziel ist es, Mädchen einen Schulbesuch zu ermöglichen, deren Aufgabe es üblicherweise ist, auf ihre jüngeren Geschwister aufzupassen und die Hausarbeit zu erledigen. Viele Kinder in ländlichen Gegenden sind unterernährt und medizinisch unterversorgt. In Nepal haben Kinder aus Familien, die den unteren Kasten angehören und dadurch sozial benachteiligt sind, kaum eine Chance auf Bildung. Davon sind Mädchen am härtesten betroffen. Arme Familien können meist das Schulgeld nicht aufbringen und unterstützen mit ihren begrenzten Mitteln nur die Schulausbildung der Jungen. Wir hoffen, durch dieses Angebot die Lebensumstände der Kinder und ihrer Familien zu verbessern.

Direkthilfe Nepal e.V. unterstützt auch das Pashupathi Welfare Center, ein Altenheim in Kathmandu. Hier leben ca. 230 alte Menschen, überwiegend Frauen, die dort nur unzureichende staatliche Unterstützung und keine familiäre Hilfe erhalten. Unsere Spenden werden in Form von Lebensmitteln und Kleidung weitergegeben.

Des Weiteren übernimmt Direkthilfe Nepal e.V. die Kosten der medizinischen Behandlung mittelloser Kranker im Krankenhaus in Amppipal. 

In Nepal haben nur 10 % der Bevölkerung Zugang zu medizinischer Versorgung. Es gibt keine Krankenkassen und nur unzureichende staatliche Hilfe für Kranke. Die Krankenhäuser werden meist von westlichen Hilfsorganisationen gesponsert. Nur mit dieser Unterstützung können Kranke behandelt werden.

Das Finanzamt Frankfurt a.M. III hat unter der Steuernummer 045 250 73672 am 22.01.2010 die Gemeinnützigkeit des Vereins Direkthilfe Nepal e.V. anerkannt.

Der Verein ist am 02.02.2010 unter der Nr. 14337 im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt a.M. eingetragen worden.

Gemäß der Satzung gehen alle Spenden und Mitgliedsbeiträge ohne Abzug von Verwaltungskosten direkt nach Nepal. Ausgenommen hiervon sind Kontoführungs- und Banküberweisungskosten. Alle übrigen Kosten werden privat übernommen.